Literatenhoffnung

Es gibt Literaturen, die entstehen, weil die AutorInnen von den gesellschaftlichen Bedingungen der Staaten, in denen sie leben, gefordert werden.

Und es gibt Literaturen, die entstehen, weil die AutorInnen von den politischen Institutionen der Staaten, in denen sie leben, gefördert werden.

Dass das Fordernde, das deshalb auch literarisch gefordert wäre, gefördert werde, ist die Hoffnung der Geförderten, nicht der Geforderten.

(18.05.2004; 07.+15.02.2018)

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